S R & C o m p a n y | 10

G O E T H E
10. Juni 2018
LaLuz Berlin

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2008 | 2018

Wir sind mit meinerseits, einer sehr intimen Premiere in unser 10. Jahr gewachsen
und eröffnen die Saison mit unserem fünften zeitgenössischen Tanzabend Goethe,
an dem wieder die gesamte Company kreativ beteiligt sein wird.

Wir wollen Weiteres folgen lassen:
Premieren, Wiederaufnahmen und Erinnerungen,
Prozesse weiterführen und Stücke wachsen lassen,
die Lieblingsstücke noch einmal erleben,
neue Verbindungen eingehen,
Orte und Momente wiederbeleben,
Menschen, die uns begleitet haben, einladen.

Wir sind eine freie, selbstständige und eigenfinanzierte zeitgenössische Tanzgemeinschaft.
Der zeitgenössische Tanz ist der Punkt, an dem sich unsere Wege schneiden.
Wir kommen alle aus den verschiedensten Richtungen.
Was uns eint, ist die Lust, aus dem, was jeder Einzelne ist und gibt,
ein Mehr zu machen und uns vielfältig zu gestalten.
Wir versuchen andere Wege zu gehen, neue Strukturen zu formen.
Vielleicht geht es dabei sogar um eine eigene Philosophie;
selbstbestimmte, unabhängige und eigenverantwortliche Wege zu gehen.
Wir verstehen uns als ein Geben und Nehmen,
ein voneinander Erfahren und miteinander Schöpfen,
als Gelegenheit für Austausch und eigene Tanzprojekte.
Jeder Künstler kann bei uns Schöpfer sein.

Dazu gehört auch, den Blick zu erweitern
und Künstler der verschiedensten Genres zusammenzubringen.
Dieses Aufeinandertreffen von Tänzern, Choreographen, Musikern und bildenen Künstlern bereichert uns und ist etwas, das unser Schaffen ausmacht.

Was bewegt uns?
Was geht uns nahe?
Wenn wir den Menschen mit unserer Nähe,
unserer Verletzlichkeit und vor allem unserer Authentizität,
einer Ehrlichkeit in unserer Arbeit, berühren können, sind wir glücklich.
Dafür tanzen wir.

künftig

Goethe
10. Juni 2018 | LaLuz Berlin

Infos und Karten

Unser fünfter zeitgenössischer Tanzabend G O E T H E trägt die Frage nach Liebe, Tod und Leidenschaft in sich.

Stella stellt die Frage nach der Beschaffenheit von gesellschaftlichen, aber auch menschlichen Normen, nach Selbstbewahrung oder Bindung durch Liebe, nach bedingungsloser Liebe und was am Ende wirklich Freiheit bedeutet. Ben Becker wird in diesem Stück als Vorleser zu Gast erscheinen.

Für den Erlkönig wurde eigens eine athmosphärisch dichte und mystische Musik von Andrew McGinn komponiert und Goethes Text von Katrin Holzapfel gesanglich interpretiert. Das Stück widmet sich der Kunst der Überredungskunst, einer Beeinflussung, die uns nicht in Ruhe, nicht los lässt, die uns verfolgt und uns mit sich nimmt, bis in den Tod.

In Lotte verkörpern drei Tänzerinnen die Zerrissenheit einer jungen Frau, der weiblichen Gestalt aus Goethes Briefroman Die Leiden des Jungen Werther. Einer Frau in ständigem Wanken zwischen Liebe, Schuld und Moral.

Purpur ist ein Stück, inspiriert von Goethes Farbenlehre und seiner besonderen Beziehung zum Rot. Drei leidenskräftige Frauen bewegen sich zwischen Licht und Finsternis, um die Symbolik der auserwählten Farbe. Den musikalischen Hintergrund, ein Klang von herunterfallenden Glasscherben, schuf Mario Eisold.